Unternehmensporträt
Kontor Guldholm GmbH
Unternehmensporträt
Den ganzen Hof im Blick
Egal, ob landwirtschaftliche Betriebe wachsen wollen, mit fehlender Liquidität oder Rentabilität kämpfen, eine Hofnachfolge suchen oder nachhaltige Energieversorgung umsetzen wollen: Mit der Kontor Guldholm GmbH haben sie einen erfahrenen Berater an ihrer Seite. Agraringenieur Dirk Detlefsen beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Branche und kennt die Bedürfnisse und Herausforderungen der Landwirtschaft von der Pike auf.
„Mir ist eine verständliche Beratung wichtig, die nicht nur betriebswirtschaftliche Kennzahlen berücksichtigt, sondern immer auch die familiären Strukturen und persönlichen Hintergründe eines Hofes einbezieht“, sagt Inhaber Dirk Detlefsen. „Gerade in Restrukturierungsprozessen ist dieser ganzheitliche Blick entscheidend.“ Seine Aufgabe ist es, den Prozess so zu gestalten, dass am Ende der Unternehmer oder die Unternehmerfamilie die Entscheidung aus Überzeugung trifft. Es gibt viele landwirtschaftliche Betriebe, bei denen die vorherige Generation noch mit auf dem Hof wohnt und grundbuchlich abgesichert ist. „Am Ende muss also die ganze Familie die Veränderung mittragen“, sagt Detlefsen.
Dirk Detlefsen, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter
Wertschöpfung im Unternehmen halten
Veränderung kann bedeuten, dass unrentable Betriebszweige abgestoßen oder Nachnutzungskonzepte für vorhandene Wirtschaftsgebäude erarbeitet werden müssen. Zahlreiche Landwirte sind in die regenerative Energie eingestiegen: Sie stellen für Photovoltaik, Biogas, Windkraft oder immer häufiger auch für Batteriespeicher Flächen zur Verfügung. „Besonders motiviert mich, Betrieben Perspektiven außerhalb der klassischen Landwirtschaft aufzuzeigen und neue Geschäftsfelder sinnvoll zu vernetzen“, sagt Dirk Detlefsen. „Ich bin überzeugt, dass nachhaltiger Erfolg dort entsteht, wo Wertschöpfung möglichst lange im eigenen Unternehmen gehalten wird.“ Landwirtschaft und erneuerbare Energien machen rund
Tiefgang und Verlässlichkeit
Die Beratungsprojekte dauern in der Regel sechs bis neun Monate. Danach bleibt Detlefsen oft für das Controlling weiterhin mit den Betrieben verbunden. Dadurch kann er seinen Kunden immer mal wieder neuen Input geben und Gewohnheiten hinterfragen. Weil er an vergleichsweise wenigen Projekten pro Jahr arbeitet, hat er viel Zeit, sich intensiv mit der Aufgabenstellung des Mandanten zu befassen. „Kunden schätzen meine Erreichbarkeit, meinen Tiefgang, die Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit und die kreativen Ideen, die ich einbringe“, sagt der Berater.
Interview mit Dirk Detlefsen
Warum der Blick auf die Familie in der Agrarberatung besonders wichtig ist, erklärt Dirk Detlefsen von Kontor Guldholm.
Wie kam es dazu, dass Sie sich in der Nische der Agrarberatung selbstständig gemacht haben?
Ich habe in Kiel Agrarwissenschaften studiert und fand die Landwirtschaft immer ein spannendes Feld. Von Kindesbeinen an war ich Fan von Landwirtschaft, ich bin auf einem Hof in Schleswig-Holstein aufgewachsen. Nach dem Studium habe ich sechs Jahre lang in der praktischen Landwirtschaft gearbeitet. Ich bin dann in die Beratung und Projektentwicklung gegangen und habe mich vor zwölf Jahren selbstständig gemacht. Mir macht es immer viel Spaß und Freude, mit den Landwirtschaftsfamilien zu arbeiten.
Was macht die Arbeit mit dieser Klientel so besonders?
Durch meine Erfahrung mit der Branche kann ich auf Augenhöhe beraten. Ich nehme mir immer viel Zeit, um die Aufgabenstellung des Betriebs zu lösen. Fast immer braucht es individuelle Konzepte und nichts, was fertig in der Schublade liegt. Denn am Ende steht immer eine Familie hinter dem Hof, auf deren Wünsche und Bedürfnisse ich individuell eingehen muss.
Der Landwirt ist für mich einer der schönsten Berufe.
Dirk Detlefsen, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter
Erinnern Sie sich an ein ganz besonderes Projekt?
Ich habe für einen Kunden, der Rinderzucht betreibt, eine regionale Vermarktung aufgebaut. Er setzt heute mit einem eigenen Schlachthaus regional hochwertige Produkte ab, und das mit einer sehr guten CO<sub>2</sub>-Bilanz. Das Besondere an diesem Projekt war, dass ich diesen landwirtschaftlichen Betrieb mit konventioneller Vermarktung an Großschlachthäuser davon überzeugen konnte, dass durch die regionale Vermarktung mit weniger Tieren ein höherer Gewinn je Tier bei mehr Tierkomfort erreicht wird.
Wie steht es um die Veränderungsbereitschaft bei den Landwirten?
Von außen wird die Landwirtschaft immer als konservativ gesehen. Ja, es sind meist familiengeführte Unternehmen, in denen vier, fünf Generationen den landwirtschaftlichen Betrieb aufgebaut haben. Ein Substanzeingriff in Grund und Boden ist daher immer ein emotionales Thema. Aber wenn ich ihnen Perspektiven aufzeige, wie es für ihren landwirtschaftlichen Betrieb nach einem Einschnitt weitergehen kann, sind Landwirte so oder so tolle Unternehmer, die auch Spaß an Veränderungen haben.