Unternehmensporträt
SANTUS – Projektmanagement im Gesundheitswesen GmbH
Unternehmensporträt
Versorgungsmanagement mitgestalten
Die medizinische Versorgung in Deutschland effizienter machen und besser organisieren: Das ist das Ziel der SANTUS — Projektmanagement im Gesundheitswesen GmbH. Die Berater konzentrieren sich ausschließlich auf das Gesundheitswesen. Sie analysieren Versorgungsbedarfe, planen individuelle Lösungen, setzen Projekte operativ um und überprüfen kontinuierlich deren Wirksamkeit. Ziel ist es, Abläufe zwischen gesetzlichen Krankenkassen, Krankenhäusern und anderen Versorgungspartnern zu verbessern.
Das Thema Gesundheitswesen zieht sich wie ein roter Faden durch die Vita des geschäftsführenden Gesellschafters Tim Hering: Zivildienst als Rettungssanitäter, Studentenjob in der Medizintechnik, Berufseinstieg im Health-Care-Competence-Center einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Mit der Gesundheitsreform 2004 macht er sich selbstständig. „Mit Geduld und Beharrlichkeit konnten wir das Thema Versorgungsmanagement im Laufe der Zeit immer weiter mitgestalten“, sagt Hering. Seine Managementgesellschaft wertet Versorgungsdaten aus, entwickelt Konzepte und Selektivverträge, organisiert die Durchführung und prüft laufende Programme mit den Krankenkassen. Krankenhäuser und andere Leistungserbringer werden in Abläufe eingebunden.
Tim Hering, geschäftsführender Gesellschafter
Versorgungsprogramm für Psychotherapie
Damit Hilfe dort bereitsteht, wo Bedarf entsteht, schätzt die Managementgesellschaft regionale Bedarfe analytisch ab, baut Kapazitäten auf und stellt den Praxen einfache digitale Werkzeuge bereit. Vor über 12 Jahren entwickelte das Unternehmen zum Beispiel ein Versorgungsprogramm für Versicherte mit psychotherapeutischem Unterstützungsbedarf. Das Netzwerk FENIX aus weit über 800 Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten konnte bislang mehr als 30.000 Menschen unterstützen. Die teilnehmenden Krankenkassen sind dem Programm seit Gründung treu geblieben.
Intelligente Vermittlung statt langer Wartezeiten
Tim Hering erwartet, dass sich SANTUS künftig noch intensiver mit digitalen und KI-unterstützten Prozessen auseinandersetzen muss. Dazu gehört beispielsweise die Frage, wie Patientinnen und Patienten schneller und passgenauer an geeignete Therapeutinnen und Therapeuten vermittelt werden können. „Wir wollen diese Entwicklung aktiv mitgestalten“, sagt Hering. Für die Managementgesellschaft bedeutet das jedoch keinen Ersatz der therapeutischen Arbeit durch KI. Vielmehr sollen neue Werkzeuge helfen, Anliegen strukturiert zu erfassen, passende Angebote effizient zuzuordnen und Terminvergaben zu beschleunigen. So sollen Wartezeiten reduziert oder ganz vermieden werden — bei gleichzeitigem Erhalt des persönlichen, menschlichen Kerns der Versorgung.