Der Mittelstand
im Fokus
der Berater

Kundenstudie 2016: So tickt der Mittelstand

Seit 2010 zeichnet die compamedia GmbH in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) die besten Berater Deutschlands aus. Leiter des Instituts sind Bianka Knoblach und Prof. Dr. Dietmar Fink.

Diese Arbeit fördert auch Erkenntnisse über die Top-Consultants und ihre Kunden zutage. So wie in der Kundenstudie 2016.

Studie auf Ipad

Die wichtigsten ErgebnisseEckdaten zur Umfrage


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Was erwarten mittelständische Unternehmer von externen Beratern?

Sie wünschen sich keine Generalisten, sondern Spezialisten. Diese sollen individuelle Lösungsansätze wählen, mit ihnen auf Augenhöhe kommunizieren und innovative Strategien entwickeln, anstatt organisatorische Veränderungen selbst umzusetzen - so lassen sich die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen TOP CONSULTANT-Kundenstudie zusammenfassen.

An der aktuellen Umfrage der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) im Auftrag von compamedia beteiligten sich mehr als 500 Geschäftsführer und Führungskräfte, die über Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Beratern verfügen.

Berater müssen „Mittelständisch“ sprechen

89 Prozent der Befragten aus mittelständischen Unternehmen erwarten, dass Berater die Sprache der eigenen Mitarbeiter sprechen, also mit ihnen auf Augenhöhe kommunizieren. Nur 8 Prozent legen Wert auf Consultants, die das globale Managementvokabular beherrschen (Differenz zu 100%: unentschieden). Bevorzugt werden dabei Berater, die eine individuelle Lösung für ein Problem erarbeiten (81 Prozent) und nicht auf standardisierte Methoden zurückgreifen (18 Prozent). Zugleich wünschen sich 69 Prozent der befragten Mittelständler Berater mit einem speziellen Expertenwissen, während nur 28 Prozent auf Generalisten mit einem großen Themenspektrum im Beratungsrepertoire setzen. Der Blick über den Tellerrand der eigenen Branche ist dabei durchaus gewünscht: 51 Prozent sehen das als Vorteil, 47 Prozent erwarten dagegen vor allem ein Verständnis von der eigenen Branche.

Für 40 Prozent der Mittelständler ist es wichtig, dass die Berater in der regionalen Wirtschaft vernetzt sind. Dem stehen 54 Prozent gegenüber, die sich Consultants mit Kenntnissen der globalen Herausforderungen wünschen.

Der Mensch im Vordergrund

Was die Zielsetzung eines Beratungsmandats anbetrifft, so erwarten 61 Prozent der befragten Unternehmer und Führungskräfte, dass die Berater den Menschen, also Kunden und Mitarbeiter, in den Vordergrund stellen. Nur 35 Prozent priorisieren demgegenüber den ökonomischen Nutzen.

In der praktischen Unternehmensführung vertrauen viele Mittelständler auf ihre eigenen Fähigkeiten. Unterstützung suchen sie vielmehr bei der strategischen Planung: Knapp zwei Drittel der Mittelständler, die externe Berater hinzuziehen, beauftragen die Entwicklung innovativer Strategien (64 Prozent). 33 Prozent wünschen sich die Umsetzung organisatorischer Veränderungen durch die Consultants.

Über die Umfrage

An der Umfrage beteiligten sich 525 Geschäftsführer, Vorstände und Führungskräfte mittelständischer Unternehmen. 39 Prozent davon kamen aus Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro. Die Firmen waren von Beratern im Rahmen ihrer Teilnahme an dem Beraterwettbewerb TOP CONSULTANT als Referenzkunden genannt worden. Die Befragung und Auswertung erfolgte durch die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings: Dr. Dietmar Fink, Professor für Unternehmensberatung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, und Bianka Knoblach. Beide leiten die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB).

Prof. Dr. Dietmar Fink & Bianka Knoblach

Prof. Dr. Dietmar Fink und Bianka Knoblach leiten die Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB).